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Architekturbüro gründen: Lohnt sich ein Steuerberater?

Kolumne Gründungskompass: Tipps für Bürogründer
Lohnt sich ein Steuerberater?

Lars-Erik Prokop von 12:43 Architekten gibt denen Tipps, die ein Architekturbüro gründen wollen
In unserer neuen Kolumne blickt Lars-Erik Prokop von 12:43 Architekten auf seine Bürogründung zurück und leitet Praxistipps ab.
Für Newcomer, die ein Architekturbüro gründen wollen, kommen viele Fragen auf. In unserer neuen Kolumne blickt der Innenarchitekt Lars-Erik Prokop, Mitbegründer von 12:43 Architekten, auf seine Anfänge zurück und leitet aus seinen Erfahrungen Ratschläge ab.

Der erste und meines Erachtens wichtigste Tipp für den erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit: Nimm dir sofort einen Steuerberater!

Mir hätte dieser Tipp viel Zeit, Nerven und vielleicht sogar Geld gespart. Als ich mein Architekturbüro gegründet habe, dachte ich, mit Hilfswerkzeugen wie der Lohnsteuerhilfe und der Wiso-CD schon zurechtzukommen. Vor allem habe ich mir davon versprochen, ein Verständnis für das Thema Steuern und Finanzen zu entwickeln und etwas zu lernen. Der Lernerfolg steht jedoch in keinem Verhältnis zu Aufwand und Ertrag. Rückblickend hätte ich sogar meine Förderanträge mit einem Fachmann besprochen, statt nur eine befreundete Steuerberaterin nach Tipps zu fragen.

3 Gründe für den Steuerberater

Wenn Du ein Architekturbüro gründen willst, lohnt sich der Steuerberater in mehrerer Hinsicht.

Erstens holt man dessen Honorar im Zweifelsfall mit der Rückerstattung wieder rein. Da er Experte in seinem Fach ist, kennt er Vorgänge und Vorteile, von denen man als Laie gar nichts wissen kann.

Zweitens organisiert er deine Unterlagen mit Sachverstand. Das spart Zeit, vor allem aber auch Nerven.

Hätte in den ersten Jahren meiner Gründung eine Steuerprüfung ins Haus gestanden, hätte ich schlaflose Nächte durchlitten. Heute stresst mich der Gedanke nicht mehr. Ich weiß, dass meine Unterlagen vollständig und perfekt organisiert vorliegen – und die Verantwortung für sie nicht in meinen Händen liegt.

Der springende Punkt ist: Steuererklärung ist nicht dein Business! Konzentriere dich lieber auf das, was du gelernt hast und was du in deiner Selbstständigkeit machen möchtest. Für alles andere gibt es Fachleute.


Lars-Erik Prokop

ist Mitbegründer des Innenarchitekturbüros 12:43 Architekten. Zusammen mit dem Architekten Steffen Bucher und sechs Mitarbeitern widmet er sich vielfältigen Projekten, das Spezialgebiet sind Arztpraxen.

www.zwoelfdreiundvierzig.de


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