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Friedliche Koexistenz

md-Symposium Licht
Friedliche Koexistenz

Die Themen Licht und seine Wirkung, aktuelle technische Entwicklungen in der Leuchtmitteltechnik, Lampenfieber sowie vier charismatische Unternehmer ergaben in Summe eine spannende md Fachveranstaltung.

Wo stehen wir beim Thema Licht? Welche aktuellen Entwicklungen gibt es im Leuchten-Design? Orientierungshilfe versprach md-Chefredakteur David Wiechmann gleich zu Beginn des md-Symposiums, Fachveranstaltung zum Thema Licht am 4. November 2014 im vollbesetzten Stuttgarter Haus der Architekten. Dietrich F. Brennenstuhl (Nimbus), Andreas Richner (Ribag), Axel Meise (Occhio) und Carlo Urbinati (Foscarini) stellten sich in Vorträgen mit ihren Unternehmen, ihrer Firmenphilosophie und ihren Produkten vor.
So lernte man in einer Art Crashkurs die Vorteile der OLEDs kennen: biologisch wirksam, blendfrei, keine Hitzeentwicklung, energieeffizient, flacher Aufbau. Nachteil: Immer noch teuer. Aber auch von Andersmachern (Nimbus), Emotionen (Foscarini), Evolution (Occhio) und Simplizität (Ribag) war die Rede. So viel geballtes Fachwissen hat man selten. Im Anschluss folgte eine fast einvernehmliche Gesprächsrunde, bei der jeder seine Standpunkte verteidigen konnte, meist aber gar nicht musste.
Das Schweizer Unternehmen Ribag treibt seit circa zwei Jahren die Nutzung der organischen Leuchtdiode OLED voran. Andreas Richner ist vom Leuchtmittel und seiner Wirkung überzeugt. Allerdings konstatierte er, dass die europäische Leuchtenindustrie bisher noch verhalten agiere. Doch OLED hat eine große Zukunft, da ist sich Richner absolut sicher. Dietrich Brennenstuhl als LED-Pionier sieht interessiert aber auch skeptisch auf das, was Ribag da so tut. “Es ist schwer dem Bauherren zu vermitteln, warum eine Leuchte doppelt so teuer sein soll” gibt Brennenstuhl in Bezug auf die Kosten der OLEDs zu bedenken.
Axel Meise findet es mühsam, dass immer von einer Konkurrenz zwischen den verschiedenen Leuchtmitteln die Rede sei, er sehe nur friedliche Koexistenz. Deswegen bietet Occhio für Privatkunden Halogenlampen neben der LED-Technik an. Letztlich regeln Kosten, Gesetze und die Anforderungen an Licht und Raum die Verbreitung.
Von Carlo Urbinati (Foscarini) hörte man derweil gar nichts zu der Leuchtmitteldiskussion an sich, ihm ging es um das Ergebnis (Licht) und um die Leuchte als raumgestaltendes Element, ein Kunst-Objekt, das Emotionen hervorrufen solle.
Die spannende Diskussion wird sicherlich an anderer Stelle zu gegebener Zeit weiter geführt werden, denn “Licht ist niemals zu Ende gedacht”, so Andreas Richner. Dem schließen wir uns gerne an.

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