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Geschichte der Innenarchitektur: Bauhistorischer Spaziergang

Publikation: Die Geschichte der Innenarchitektur
Bauhistorischer Spaziergang

„Architektur ist der Wille einer Epoche übersetzt in den Raum“, sagte einst Ludwig Mies van der Rohe. Eine treffende Aussage, um das Zusammenspiel und die Verbundenheit von Architektur und Innenarchitektur zu beschreiben. Die Geschichte der Innenarchitektur als bauhistorischer Spaziergang durch fünfzig Räume.

Autorin: Celina Sophie König

Die Innenarchitektur ist erst seit etwa 150 Jahren eine eigene Disziplin, die sich allerdings kaum von der Theorie des Hochbaus und der Baukonstruktion unterscheiden sollte. Die Gleichstellung dieser beiden Disziplinen, wie wir sie heute kennen, war nicht die ursprüngliche Intention. Doch unverhofft kommt bekanntlich oft. Viele Biografien uns bekannter Architekten tragen ihre Wurzeln in der Innenarchitektur. David Chipperfield, Hans Hollein oder Peter Zumthor sind einige, der weltweit bekannten Baukünstler, deren Karrieren mit innenarchitektonischen Tätigkeiten begannen und ihnen als Karriere-Booster dienten.

Aussagekräftige Raumbeispiele

Mit der „Geschichte der Innenarchitektur – Ein bauhistorischer Spaziergang durch fünfzig Räume“, stellt Natascha Meuser die Evolution der Innenarchitektur in chronologischer Reihenfolge anhand konkreter sowie aussagekräftiger Raumbeispiele dar. Von Eileen Grey und der Villa E-1027 (1929), mit welcher sie den damaligen Stil als „Camping-Stil“ kritisierte, bis hin zu Joe Colombo und der modularen sowie flexiblen Total Furnishing Unit (1971), werden verschiedene Räume aufgegriffen. Somit stellt der Grundlagenband Die „Geschichte der Innenarchitektur“ die Moden und Trends der Architektur und Designgeschichte aus den vergangenen 120 Jahren vor.

Dreidimensionale Darstellung

Die dreidimensionale Darstellung der Räume, die maßstäblichen Isometrien sowie Grundrisse geben dem Leser einen verständlichen Einblick in die Entstehung und Geschichte des Raumes. Die damit verbundene experimentelle Intention des (Innen-) Architekten zeigt sich plastisch und anschaulich. Einfache, schöne, extravagante oder auch verwirrende Innenräume, wie Wenzel Habliks Esszimmer im „Haus-Hablik“ von 1923 werden gezeigt. Genauso wie die verzahnte Gestaltung von Horizontalen und Vertikalen in Gerrit Rietvelds, Rietveld-Schröder-Haus von 1924, in Szene gesetzt wird.

Querschnitt von Bauten

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war der Beruf des Innenarchitekten also keineswegs gleichzustellen mit dem des Architekten. Und das, obwohl die meisten Karrieren aus dem Tätigkeitsfeld der Raumgestaltung hervorgingen. Glücklicherweise verfügen wir heute über das nötige Wissen, das sich diese beiden Disziplinen regelrecht verknüpfen und ergänzen und wie Ludwig Mies van der Rohe konstatierte: „Architektur ist der Wille einer Epoche übersetzt in den Raum.“

Geschichte der Innenarchitektur — ein bauhistorischer Spaziergang durch fünfzig Räume

Natascha Meuser (Hg.)

210 × 230 mm, 272 Seiten mit 700 Abbildungen, Softcover

ISBN 978–3–86922–622–4 (deutsch)

EUR 28,00 / CHF 34,80

Februar 2022. DOM publishers, Berlin

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