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Architekturprototyp entstanden

Büroprojekt in Österreich
Architekturprototyp entstanden

Was haben ein Hollywood-Promi, ein Tunnelbauarbeiter und ein Kranfahrer gemeinsam? Sie alle haben mit Gerätschaften des österreichischen Unternehmens Prangl gearbeitet. Der baute sich jetzt ein neues Verwaltungsgebäude.

Für die Dreharbeiten des Actionfilms „Stirb langsam 5“ mit Bruce Willis stellte Juniorchef Christian Prangl der Filmcrew einen Teil seines Maschinen- und Fuhrparks zur Verfügung. Ein Teleskopkran ist sogar im Film zu sehen: genau drei Minuten.

Für einen viel längeren Zeitraum sind die Neubauten auf dem 40 000 Quadratmeter großen Firmengelände im österreichischen Zettling ausgelegt. Der Großteil besteht aus Werkstätten und unterschiedlich dimensionierten Lagerhallen. Die Hauptrolle jedoch spielt das neue Büro- und Personalgebäude. Die ungewöhnliche Bauweise mit dem weit hinausragenden, rundum verglasten Obergeschoss ist ein weithin sichtbarer Blickfang. „Für uns war von Anfang an klar, dass wir das Zentralgebäude etwas anheben müssen“, erklärt Christian Mascha vom Wiener Büro Mascha & Seethaler Architekten. „Auf diese Weise können wir den Mitarbeitern einen Rundumblick über die großen und schweren Fahrzeuge ermöglichen.“
Im weithin sichtbaren Obergeschoss sind die regulären Büroarbeitsplätze untergebracht. Die Etage ist mit anthrazitfarbenen Teppichfliesen ausgelegt. Der Doppelboden, der einen Großteil der Installationen beherbergt, ermöglicht eine rasche und unkomplizierte Veränderbarkeit des Büro-Layouts. Während die Wartebereiche und Lounges farbenfroh mit gelben und maigrünen Sesseln ausgestattet sind, geht es in den Arbeitszimmern wärmer, naturverbundener zu. Das Teambüro mit insgesamt 40 Arbeitsplätzen ist mit Workstations und Tischen für Besprechungen bestückt. Sowohl die Tischpaneele zwischen den einzelnen Face-to-Face-Arbeitsplätzen als auch der Korpus der Schränke sind mit hellem Melamin im Farbton Coco verkleidet. Frühlingsgrüne Pin-Boards und farblich entsprechend abgestimmte Rollcontainer setzen frische Akzente. Als Bestuhlung dienen schwarze Drehstühle.
Im Sockel des Gebäudes wiederum befindet sich der Empfangs- und Konferenzbereich. Glasdecken, Holzvertäfelungen, mobile Trennwände und eine Fassade aus Glasfaserbeton lockern den Bereich auf. Leicht entrückt von den Blicken der Öffentlichkeit befinden sich dahinter die Werkstattbüros sowie die Sanitär- und Schlafräume der Schichtfahrer. Hier ist die Welt etwas rauer, etwas bodenständiger. Statt Teppich gibt es grauen Öko-Kautschuk, statt Frühlingsgrün und Holz regieren hier trockene Funktionalität und grell auflackiertes Signalgelb.
„Wichtig war uns, dass wir das Corporate Design von Prangl nicht überstrapazieren“, erklärt der Architekt weiter. „Überall Prangl-Gelb wäre zu viel gewesen. Daher haben wir uns entschieden, die CI-Farbe dem Logo an der Fassade und den Firmenfahrzeugen zu überlassen und das Thema in den Innenräumen etwas zu variieren. Auf diese Weise ist ein warmes, gediegenes Ambiente entstanden.“
Der neue Standort in Zettling wurde im Mai 2013 fertiggestellt und ist so etwas wie der Architekturprototyp für weitere Um- und Neubauten auf dem Gelände, die in den kommenden Jahren folgen sollen.

Fakten:

Projekt: Bürogebäude auf dem Werksgelände von Prangl, Zettling/Österreich
Fertigstellung: Mai 2013
Architekt: Mascha & Seethaler Architekten, Wien
Bruttogeschoßfläche Bürogebäude: 2.000 Quadratmeter
Anzahl der entstandenen Arbeitsplätze: 40
Möblierung (Auswahl): alle Produkte von Bene: Tische: „T7 Workstation“, „T-Meeting“, „M_COM Table“; Stühle: „B_Run“, „B_Side“; Schränke: „KX“ und Ladencontainer; Polstermöbel: „PARCS Wing Chairs“ sowie die Outdoormöbel: „Spun Chair“ von Magis
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