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Auf ein Neues gemeinsam

Keramik News
Auf ein Neues gemeinsam

Anlässlich des 90jährigen Bauhaus-Jubiläums realisieren die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin und Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design in Halle ein gemeinsames Designprojekt und erneuern damit eine historische Verbindung. Auf Initiative des visionären KPM Direktors Günther von Pechstein kam es 1930 erstmals zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit. Das Ziel war die Entwicklung von Prototypen für die serielle Produktion sowie die Herstellung von funktionalen Gebrauchsporzellanen. Projektverantwortlicher war Gerhard Marcks, ehemaliger Leiter der keramischen Klasse am Bauhaus, der nach der Schließung der Werkstätten durch die Nationalsozialisten auf Burg Giebichenstein Beschäftigung fand. Ebenfalls nach Halle wechselte seine Meisterschülerin Marguerite Friedlaender. Aus dieser Zeit stammt beispielsweise die auf der Burg gefertigte Serie ‚Halle‘sche Form‘ von Friedlaender. Das Mokkaservice und die eleganten Vasen gehören nach wie vor zum Sortiment. Das aktuelle Kooperationsprojekt steht unter dem Motto ‚In between – Small Dishes‘. Die Inspiration dazu lieferten das ‚Konfektservice‘ sowie der ‚Rohkostschalensatz‘ von Gerhard Marcks, welche die KPM ebenfalls 1930 herausbrachten. In Anlehnung an diese funktionalen, kleinteiligen Formen sollen Produktideen für kleine Mahlzeiten und Kostproben entwickelt werden. Die Prototypen werden im Rahmen einer im September in der Berliner KPM-Welt stattfindenden Sonderausstellung, die die historische Verbindung von KPM, Bauhaus und Burg Giebichenstein dokumentiert, gezeigt.

Information:
KPM GmbH
Wegelystraße 1
D-10623 Berlin
Telefon +49-(0)30-390090

Co-operative again
On the occasion of the 90th anniversary of the Bauhaus, Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin and the Burg Giebichenstein college of design will carry out a joint design project in Halle and revive a historical relationship. It was due to the initiative of Günther von Pechstein, the visionary director of KPM, that in 1930 the first fruitful co-operation was made possible. It aimed at the development of prototypes fit for serial production and at the manufacture of functional domestic porcelain. Gerhard Marcks, the former head of the ceramics class at the Bauhaus, was in charge of the project; he had found employment at Burg Giebichenstein after the workshops had been closed down by the National Socialists. Marguerite Friedlaender, who was his master-class student, also found a job in Halle. The ‚Halle’sche Form‘ series, designed by Friedlaender and manufactured at the Burg, dates back to that time. The mocha set and the elegant vases are still part of the range. The current co-operative project has ‚In between – Small Dishes‘ as a motto. The inspiration for it came from the ‚Konfektservice‘ (chocolates set) and the ‚Rohkostschalensatz‘ (set for raw vegetables) by Gerhard Marcks that were launched by KPM also in 1930. These functional small objects are now to serve as a vantage point for the development of products for snacks and amuse-bouches. The prototypes will be shown in the scope of a special exhibition in September to be staged at KMP World in Berlin, which will document the historical relationship between KPM, Bauhaus and Burg Giebichenstein.
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