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Britta Kupfer

Video-Fachvortrag: Licht planen
Britta Kupfer

New Work – im Sinne von computerbasierten, automatisierten, ortsunabhängigen Arbeitsplätzen ist seit der Pandemie nicht mehr wegzudenken. In Europa kursiert seither der Trend – zwei bis drei Tage in der Woche im Homeoffice zu arbeiten. Das Problem besteht darin, das meist die passende Beleuchtung fehlt. Aber auch am Arbeitsplatz gibt es nicht immer die ideale Beleuchtung. Licht informiert, sendet, blendet, lässt wohlfühlen, gruppiert, vernetzt und braucht Energie. Es ist wichtiger Bestandteil im Büro und im Alltag. Die beste Beleuchtung bietet das Tageslicht, denn es ist biologisch wirksam.

Licht im Büro planen passiert auf drei Ebenen – der sozialen, individuellen, wirtschaftlichen.

Sozial: Arbeitsweisen änderten sich durch Corona. Der Trend „Remote Work“ nimmt kontinuierlich zu. Das mobile Arbeiten braucht mehr Flexibilität und die zunehmende Automatisierung benötigt Anpassungen in vielen Bereichen.

Individuell: Umgebungsfaktoren am Arbeitsplatz wie der visuelle Komfort durch gutes Licht gewinnen an Bedeutung. Gute Beleuchtung verhindert Kopfschmerzen, fördert die Konzentration und verdrängt die Müdigkeit. Die Lichtgestaltung des Arbeitsplatzes ist nach DIN-Norm festgelegt. Diese besagt, dass das Licht am Arbeitsplatz 500 Lux betragen muss. Zum Vergleich: Tageslicht hat 100 000 Lux. Doch die Mitarbeiter wünschen sich mindestens eine Lichtquelle mit 800 Lux. Licht hat Einfluss auf den Körper und die Emotionen. Zudem empfindet jeder Mensch Licht anders und benötigt dieses auch anders. Ältere Menschen brauchen zum Beispiel mehr Licht als jüngere. Menschen, die vormittags arbeiten benötigen eine andere Lichtfarbe als Menschen, die am Nachmittag oder Abend arbeiten.

Wirtschaftlich: Neue Beleuchtungssysteme müssen her! Für viele bestehende Beleuchtungssysteme werden keine Ersatzteile mehr produziert. Das heißt, sie müssen von Grund auf neu ausgestattet werden. Des Weiteren werden Bürokomplexe hell beleuchtet, obwohl viele Mitarbeiter im Homeoffice oder woanders tätig sind. Was wir brauchen sind also flexible und mobile Lösungen, um Energie zu sparen.

Mesh-Systeme, dienen zur Gruppierung und Vernetzung von Leuchten. Das Ziel: So wenig Licht wie möglich aber so viel wie nötig um das Bedürfnis nach Sicherheit, das Wohlbefinden und die Energieeinsparung zu gewährleisten. Mit diesen sogenannten Mesh-Systemen kann bis zu 80% Energie eingespart werden. Es muss zukünftig also eine Balance zwischen Licht für das Individuum und Licht für die Allgemeinheit im Einklang mit der Einsparung von Energie gefunden werden.

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