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Innenachitektur gibt Heimatgefühl

4x Heimat

Bernath + Widmer verwandeln eine denkmalgeschützte Scheune zum Wohnbau: So sieht Heimat heute aus. Foto: Roland Bernath
„Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl“, heißt es. Trotzdem kann sie Gestalt annehmen: durch Material, durch Form, durch Kontext. Wir zeigen, wie vielfältig sie als Innenarchitektur aussehen kann.


Morger Partner Architekten

Neubau in Frankfurts Altstadt

Ist das wiedergewonnene Geschichte? Oder nur für das Auge von Touristen? Bei der Neubebauung der Frankfurter Altstadt, dem DomRömer-Quartier, gingen die Meinungen weit auseinander.
Als 2010 das Technische Rathaus abgerissen wurde, entstand mitten in der Frankfurter City eine Spielwiese für moderne Architektur – und zwar eine, die „eine Renaissance mittelalterlicher Strukturen sucht, ohne romantischer Folklore-Architektur zu verfallen“, so das Büro Morger + Dettli Architekten AG, heute Morger Partner Architekten AG. Ihm gelang der Spagat: Die Fassade rekurriert mit Geschossvorsprüngen auf historische Vorbilder und ankert mit Detailgespür und modernen Akzenten wie raumhohen Kastenfenstern in der modernen Baukultur.

www.morgerpartner.ch


Kodasema

Mobiles Wohnen auf 25,8 m²

Bezahlbaren städtischen Wohnraum zu schaffen gehört zu den drängenden Aufgaben der deutschen Politik. Kodasema bietet eine Alternative für all jene, die nicht auf eine große Lösung von oben warten wollen. ‚Koda Light‘ ist ein 25,8 m² großer, mobiler Holzcontainer: Schlafraum unterm Dach, unten kleines Bad und eine Küche, die ins Wohnzimmer mit Sofa übergeht. Eine Glasfront öffnet den Raum, ein Spiegel vergrößert ihn optisch. Das Wohnelement kommt auf dem Lkw, wird mit dem Kran positioniert und abschließend an Versorgungsnetze angeschlossen. Wenn der Bewohner den Wohnort wechselt, nimmt er sein mobiles Heim mit. Fehlt nur noch das bezahlbare Grundstück, zu Lande oder zu Wasser: ‚Koda Light Float‘ kann nämlich in Häfen oder Seen ankern.

www.kodasema.com


Bernath + Widmer

Von Nutz- zu Wohnraum

Bausubstanz hat Wucht. Bernath + Widmer bändigten und kanalisierten sie, als sie die Scheune des Schlossguts Münchenwiler restaurierten. Da das Gebäude – bei seiner Erbauung 1830 größte Scheune des Kantons Bern – unter Denkmalschutz steht, zogen sie einen von außen nicht sichtbaren Baukörper ein. In ihm ordneten sie sieben mehrgeschossige Wohnungen an. Während die Fassade unangetastet bleibt, spielt der Innenraum mit traditionsreichen Gestaltungsmerkmalen des Bestands: Beispielsweise markieren im Erdgeschoss restaurierte Stallmauern nun die Trennung von Wohnungen, im neuen Obergeschoss übernehmen Brandmauern. Im respektvollen Umgang mit regionaler Baukultur liegen Konstruktionen offen: Holz, Stein und Metall prägen den Raum.

www.bernathwidmer.ch


Studio David Thulstrup

Von Bäckereien inspiriert

Wonach duftet Heimat, wenn nicht nach frischem Brot? Wohl deshalb orientierte sich David Thulstrup an Bäckereien, als er für ‚Wulff & Konstali Food Shop‘ eine Dependance entwarf. Hellblaue und mokkabraune Kacheln gliedern Wand und Boden; filigrane Neonlichter lockern die Atmosphäre auf und laden zum Verweilen ein.

www.studiodavidthulstrup.com

 

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