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Mit Strahlkraft

Der Deutsche Lichtdesign-Preis
Mit Strahlkraft

Die besten Beleuchtungslösungen in unterschiedlichen Kategorien stellt der Deutsche Lichtdesign-Preis jedes Jahr als Wettbewerbsergebnis vor.

Elf Projekte wurden beim Deutschen Lichtdesign-Preis 2019 während einer Gala in der Historischen Stadthalle Wuppertal in verschiedenen Kategorien gekürt. Mit 140 Einreichungen konnten sich die Auslober über eine rege Teilnahme freuen. 39 davon schafften es ins Finale.

Lichtdesign-Preis
Nachwuchspreis: Sarah Textor Lichtdesign, Buchholz. Projekt: Oalottier- und Pfarrkirche St. Marien in Limburg
Foto: © BEGA Gantenbrink Leuchten KG

Sakrale Projekte

Da in diesem Jahr auffällig viele Kirchen oder kirchliche Einrichtungen nominiert waren, leitete Dompropst Gerd Bachner aus Köln in den Abend ein. Später konnte er dann gleich die Auszeichnung für die von Westermann Kulturprojekte kuratierte Dona Nobis Pacem Installation am Kölner Dom in der Kategorie Lichtkunst entgegennehmen. Die Medienkünstler Detlef Hartung und Georg Trenz hatten die Südfassade im vergangenen Herbst anläßlich der Domwallfahrt 2018 bespielt und damit an das Ende des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren erinnert.

Lichtdesign-Preis
Sieger in der Kategorie Außenbeleuchtung / Öffentliche Bereiche: Reflexion AG, Zürich
Foto: Dominique Marc Wehrli, Zürich

Sonderpreise des Lichtdesign-Preis

Den Sonderpreis der Jury erhielt das österreichische Büro podpod Design für die Beleuchtung des Wiener Stephansdom. Einen weiteren Jurypreis gab es für das Tageslichtkonzept der Grundschule Klenze durch Peter Andres Beratende Ingenieure aus Hamburg. Johannes Dinnebier, einer der wesentlichen Pioniere der Lichtplanung in Deutschland, dessen Unternehmen heute auf Schloss Lüntenbeck, Wuppertal, und an weiteren Standorten in zweiter Generation fortgeführt wird, erhielt den Ehrenpreis für sein Lebenswerk. Passenderweise an einem Ort, den er selbst 1996 im Rahmen von umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen prächtig illuminiert hat.

Und Lichtdesigner des Jahres wurde verdientermaßen ein Büro aus KölnCorinna Arens und Dorette Faulhaber konnten die unabhängige sechsköpfige Jury von der Preiswürdigkeit ihrer Schaffenskraft überzeugen.

Lichtdesign-Preis
Sieger in der Kategorie Internationales Projekt: Arup Deutschland Gmbh; Berlin. Projekt: Amorepacific Headqquarters Seoul. Foto: Noshe

Gute Beteiligung junger Büros

Auch ein Nachwuchspreis wurde in diesem Jahr wieder vergeben. Er ging an Sarah Textor Lichtdesign aus Buchholz. Das junge Büro überzeugte mit dem Beleuchtungskonzept der Palottiner- und Pfarrkirche Sankt Marien in Limburg. Der Nachwuchspreis wird an Büros verliehen, die vor nicht mehr als drei Jahren gegründet wurden.

Hatte es in den neun Jahren, seitdem der Deutsche Lichtdesign-Preis ausgelobt wird, leider immer wieder Zurückhaltung bei kleinen jungen Büros gegeben, war die Beteiligung für die diesjährige Wettbewerbs-Auflage erfreulicherweise hoch. Weiter so!

www.lichtdesignpreis.de

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