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Best of Salone

Mailänder Inszenierungen
Best of Salone

Eine Mailänder Möbelmesse, ein Salone ohne die Designevents in der Stadt, das ist schlichtweg unvorstellbar. Über 400 Showrooms, temporäre Galerien und Ausstellungen rund um den Dom, in Brera, an der Porta Venezia oder bei San Babila inspirieren die Szene mit kunstvollen Inszenierungen. Wir verraten unsere Lieblingsorte.

Autorin Susanne Tamborini

Trotz der schier unüberschaubaren Menge, die Attraktivität der Showrooms und der Off-Veranstaltungen ist ungebrochen, wenngleich die Zona Tortona an Strahlkraft verloren hat. Dessen ungeachtet nehmen kuratierte Ausstellungen für Young Talents an anderen Orten zu und durchaus nicht nur im Szeneviertel ‚Ventura Lambrate‘. Das allerdings macht nur dann für die Jungdesigner und die Design-Start-ups Sinn, wenn die Location auch stark frequentiert ist. So hätten sich beispielsweise die Youngsters bei dem von Cristina Morozzi kuratierten Event ‚Juice‘ im alten Parkhaus in der Via Maiocchi durchaus über mehr Zulauf gefreut.
Zu den Hauptattraktionen der Fuori Salone zählten erneut Tom Dixon im Museo Nazionale della Scienza e della Technologia, ebenso die von Interni und Mondadori in der alten Universität organisierten Installationen ‚Hybrid – Architecture & Design‘ oder die Galerie Rossana Orlandi mit einem Service von Scholten & Baijings für Georg Jensen. Nicht jeder hatte Gelegenheit, am Vorabend der Messe die Inszenierung ‚Tools for Life‘ von OMA für Knoll im spektakulären Ausstellungshalle von Prada zu sehen oder Stardesignerin Patricia Urquiola im Moroso-Showroom zu treffen beziehungsweise die Installation von Atillo Stocchi bei Foscarini zu bewundern. Ganz abgesehen von der gelungenen Gemeinschaftspräsentation der Dänen auf der Triennale: “Danish Chromatism”. Mailand 2013 – es war mal wieder trotz manchem Regentag ein durch und durch inspirierendes Come Together der internationalen Designszene.
Tagsüber stand der Besuch der Messe auf dem Programm: Dort übertraf die Euroluce den Salone del Mobile an Innvoationskraft: Die großen italienischen Leuchtenfirmen wie Flos oder Fontana Arte haben zu alter Stärke zurückgefunden, wie md Redakteur Alexander Kuckuk feststellte. Kollegin Susanne Tamborini hingegen war bei den Möbeln unterwegs. Die führenden Möbelhersteller präsentierten sich vornehmlich in den Hallen 16 und 20. Dabei ließen die gekonnten Inszenierungen vergessen, dass es gar nicht so viel Produktneuheiten gab, sondern der Schwerpunkt auf der Produktpflege lag. Das hat einen einfachen Grund: Nicht nur den spanischen, auch den italienischen Herstellern ist der heimische Markt komplett weggebrochen. Alle Hoffnungen konzentrieren sich deshalb auf den Export. Deutschland gilt wieder als ‚mercato numero uno‘. “Honi soit qui mal y pense” – Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
In der kommenden Print-Ausgabe md 04.2013 stellen wir die neuen Leuchten und Möbel ausführlich vor.
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