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Mission Zero

So tickt Interface
Mission Zero

Mitte der 1990er Jahre formulierte Firmengründer Ray Anderson das Ziel, Interface bis 2020 zu einem vollkommen nachhaltigen Unternehmen zu formen. Zeit für eine Bestandsaufnahme!

Text: Alexander Kuckuk

Nur noch fünf Jahre hat Interface Zeit. Dann soll die “Mission Zero” vollendet sein. Mit diesem Schlagwort beschreibt der weltweit größte Hersteller von modularen Bodenbelägen sein Bestreben, bis 2020 jeglichen negativen Einfluss auf die Umwelt zu vermeiden und sich so zu einem vollkommen nachhaltigen Unternehmen zu entwickeln. md hatte die Gelegenheit in Scherpenzeel/NL, einem der beiden europäischen Produktionsstandorte, ein Bild zu machen. Um es vorwegzunehmen: Ob man das ehrgeizige Ziel hundertprozentig erreichen kann, lässt sich derzeit nicht mit einem Ja, aber auch nicht mit Nein beantworten. Man ist jedoch auf einem sehr guten Weg. Seit Januar 2014 arbeitet Interface mit 100 Prozent erneuerbaren Energien, verbraucht im Produktionsprozess praktisch kein Wasser mehr und erzeugt keinen Deponiemüll. Doch “Mission Zero” bedeutet für das Unternehmen noch mehr: Bis 2020 sollen alle Produkte recycelt oder biobasiert sein. Derzeit bestehen mindestens 67 Prozent aller verwendeten Rohstoffe aus recycelten Materialien. Und das gilt für alle Kollektionen. Wohin die Reise geht zeigen Kollektionen wie ‚Biosfera‘, eine Linie, die zu 100 Prozent aus recyceltem Nylongarn besteht. Oder ‚Net Effect‘, eine Kollektion die aus ausrangierten Fischernetzen besteht, die aus dem Meer gezogen wurden. Man sieht, der Dreiklang aus Umweltschutz, Nachhaltigkeit von der Natur inspiriertem Design kann funktionieren. Man muss nur wollen.
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