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Optimistisch

imm cologne 2010
Optimistisch

Schwere Säcke in schweren Zeiten: Die 'Leave your shape behind collection' ist mit Sand gefüllt und will ein wenig Strandfeeling in den grauen Alltag bringen. Eyecatcher bei Montis in der Designpost. Des. Erwin Zwiers, www.erwinzwiers.nl

Damit hatte niemand gerechnet. Die Stimmung während der imm cologne war gut. Natürlich hat die größte deutsche Möbelmesse ihr Gesicht verändert. Aussteller- und Besucherstruktur haben sich im Vergleich zu vor ein paar Jahren gewandelt, sind weniger international, und wer heuer in Köln ausstellte, hatte das einkalkuliert und war nicht enttäuscht. Angesichts dramatisch rückläufiger Exporte rückt ohnehin der noch leidlich funktionierende deutsche Inlandsmarkt in den Fokus und scheint auch viele ausländische Hersteller optimistisch zu stimmen. Abgehobene Entwürfe, wie der oben abgebildete, belegen das. Sie waren zwar die Ausnahme, aber tragfähige Neuheiten gab es gleichwohl. Die wichtigsten stellen wir Ihnen auf den folgenden Seiten vor. Anspruchsvolles Design konnte man vor allem auf den drei Ebenen der Halle 11 finden. Mit dem Verzicht auf Ruhezonen etc. wurde das Angebot wohltuend kompakt präsentiert. Deutlich luftiger war hingegen das ‚Pure Village‘ (3.2) inszeniert – ein neues Forum für einen erweiterten Ausstellerkreis, das zwar von Teilnehmern und Besuchern sehr unterschiedlich, aber insgesamt dennoch als positive Initiative bewertet wurde. Optimismus lag auch in der Ankündigung der imm, ab 2011 im Zweijahresrhythmus das Thema Küche neu zu etablieren.


In an Optimistic Mood
Nobody would have anticipated that at imm cologne the mood would be so good. True, the most comprehensive German furniture fair has changed its image. The pattern of exhibitors and visitors was different from that of a few years before, it was not so international, and this year’s exhibitors in Cologne had taken that into account and were not disappointed. Viewed against the background of dramatically declining exports, the still reasonably functioning German domestic market moves into the focus, and it seems that this makes many manufacturers from abroad look optimistically into the future. Which is documented by such aloof designs as the one depicted above. Admittedly, they were exceptions, but there were nevertheless viable novelties. On the following pages we present the most important ones. Visitors found sophisticated design most of all on the three levels of hall 11. There were no rest areas, so that products on offer were presented in a pleasantly compact form. ‚Pure Village‘ (3.2), on the other hand, followed a distinctly more airy concept; it’s a new forum for an larger circle of exhibitors that were perceived by participants and visitors very differently but all in all as a positive initiative. The announcement by imm, to biannually stage the new kitchen sector from 2011 onwards, is also a sign of optimism.
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