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Ingrid Maria Buron de Preser

Interview über einen Kirchturm, der zu Wohnungen wird
Ingrid Maria Buron de Preser

Es gibt Menschen, die verwirklichen in der Architektur Projekte, die nur mit viel Leidenschaft funktionieren können. Wie Ingrid Maria Buron de Preser, die einen fensterlosen Campanile, der mal ein Kirchturm war, aufwändig sanierte darin individuell zugeschnittene Wohnungen schuf.

St. Elisabeth heißt die katholische Kirche im Freiburger Stadtteil Brühl die 2006 profaniert wurde und die seit 2007 über viele Jahre leer stand. Die  Architekturpreziose aus der Zeit des Béton Brut wurde von der Filmarchitektin neu entdeckt und vitalisiert. Wer die schönen Räume einmal selbst sehen und bewohnen möchte, kann direkt bei der Filmarchitektin anfragen. Alle Wohnungen im Turm sind als Domizil auf Zeit zu mieten und stehen auch für Fotoaufnahmen oder Präsentationen zur Verfügung.

Wie finden Sie Inspiration?

Ingrid Maria Buron de Preser, Buronarchitecture: In dem ich mich immer wieder außerhalb meiner eigenen Komfortzone bewege und mich dadurch immer wieder neu herausfordere und mit Mut und Vertrauen in mich selbst „Neues“ wage.

Welches Projekt war für die Entwicklung des Büros das wichtigste – und warum?

Ingrid Maria Buron de Preser: Das Umnutzungs- und Wiederaufbau-Projekt für das 1965 von Ulrich Müther erbaute ehemalige Kindererholungsheim „Pionierlager Ernst Thälmann“ auf der Insel Rügen, das von Zerfall und Vandalismus komplett zerstört war. Als Filmarchitektin suchte und fand ich  2004 für einen ZDF Thriller namens „ Der Mörder meines Vaters“ auf diesem Gelände unser Hauptmotiv. Ich wurde nach den Dreharbeiten vom damaligen Besitzer, einer Familie aus Dresden, beauftragt, ein Familien-Ferien-Gesamtensemble zu kreieren.

St. Elisabeth
 Foto: Jessica Alice Hath

Ein Statement zum Projekt St. Elisabeth:

Ingrid Maria Buron de Preser: Der Glockenturm steht für die Bewahrung der Schönheit.

Gab es bei der Realisierung des Entwurfs positive bzw. negative „Überraschungen“?

Ingrid Maria Buron de Preser: Von himmelhoch jauchzend, nachdem wir endlich, nach einem doch recht aufwendigen Genehmigungsverfahren (von 2014-2018), über ein erstes Arbeits-Außengerüst, nach ganz nach oben, auf 22 Meter Höhe steigen konnten, um allabendlich unsere tollsten Sonnenuntergänge via Frankreich/Vogesen und einen herrlichen Vierseiten-Rundumblick zu genießen. Bis zu Tode betrübt: Weil es, aufgrund eines Handwerkers, und eines winzigen Dach-Schnitt-Abdichtungsfehlers, in Kombination mit einem starken Sommer Gewitter, zu einen riesigen Wasserschaden sowohl im Innern des Glockenturms sowie auch an der bereits sanierten Betonaußenfassade kam. Wir haben für die Schadensbehebung den gesamten Dachterrassenaufbau und den inneren Himmelsloftboden komplett entfernen und neu aufbauen müssen.

St. Elisabeth
 Foto: Jessica Alice Hath

Was sollte das Projekt können?

Ingrid Maria Buron de Preser: Ein neuer Salon „der alten Schule“ werden. Ein neuer Kraftort sein. Ein Platz für die Schönheit der Dinge. Ein Kunst-Raum für Freunde und Liebhaber von Kultur, Design und Architektur. Ein Ort, an dem Menschen – einfach sein – können.

Webseite des Büros

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