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Virtuelles Projekt

Video: Design und Handwerk arbeiten online zusammen
Gemeinsam im virtuellen Projekt

Virtuelles Projekt: Das Experiment „Connected“ soll veranschaulichen, wie Designer und Handwerker während der Corona-Epidemie ausschließlich virtuell kooperieren. Sie verwenden für ihr virtuelles Projekt amerikanische Laubhölzer und dokumentieren den Prozess.

Mit „Connected“ als virtuelles Projekt sollen Designerinnen und Handwerkerinnen zeigen, wie sie ihre Arbeitsweisen in Zeiten des Lockdowns angepasst haben und anpassen.

Für das Experiment haben der American Hardwood Export Council (AHEC), Benchmark Furniture und das Londoner Design Museum neun internationale Designerinnen und Designer aufgefordert, einen Tisch und Sitzgelegenheiten zu entwerfen, die ihren neuen Arbeits- und Lebensgewohnheiten gerecht werden.

„Wir hatten es in ganz Europa mit Designern zu tun, die mehr oder weniger isoliert und alleine arbeiten mussten“, sagt David Venables, European Director von AHEC. „Connected wird ihre individuelle Kreativität nutzen und sie gleichzeitig zusammenbringen, um auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten.“

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Auswahl verschiedener Hölzer. Foto: Petr Krejci Photography

Bei diesem materialgetriebenen Projekt geht es um drei wenig genutzte Laubhölzer – amerikanische Roteiche, amerikanischer Ahorn und amerikanische Traubenkirsche. Diese Holzarten machen zusammen mehr als 40 % aller Laubhölzer in den amerikanischen Wäldern aus.

Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt auch auf den ökologischen Vorteilen einer stärkeren Nutzung dessen, was in der Natur wächst. Alle Nicht-Holzelemente für die Entwürfe werden ebenfalls aus ethisch vertretbaren Quellen gefertigt.

Die Gestalter und Gestalterinnen dokumentieren den Designprozess und die Produktentwicklung im Lauf des Sommers digital. Sie erstellen für ihr virtuelles Projekt Videotagebücher, die auf der Projektwebsite (www.connectedbydesign.online) und in sozialen Medien unter Verwendung des Projekt-Hashtags (#connectedbydesign) veröffentlicht werden. Diese virtuellen Tagebücher fließen in einen Dokumentarfilm ein, der die Designer auf ihren individuellen Reisen begleitet.

Es nehmen teil: Ini Archibong (Schweiz), Maria Bruun (Dänemark), Jaime Hayon (Spanien), Heatherwick Studio (Vereinigtes Königreich), Sebastian Herkner (Deutschland), Maria Jeglinska (Polen), Sabine Marcelis (Niederlande), Studiopepe (Italien) und Studio Swine (Vereinigtes Königreich/Japan).

Jede Designerin, jeder Designer arbeitet für ihr virtuelles Projekt mit einer Handwerkerin oder einem Handwerker in der Werkstatt von Benchmark in Berkshire zusammen. Die Duos realisieren gemeinsam ihre Produkte.

Virtuelles Projekt
Konferenzschaltung der Designer: v. l. o. im Uhrzeigersinn: Ini Archibong; Sebastian Herkner; Arianna Lelli Mami und Chiara di Pinto (Studiopepe); Thomas Heatherwick; Sabine Marcelis; Maria Jeglinska-Adamczewska; Alexander Groves (Studio Swine); Maria Bruun; JaimeHayon (Mitte). Zusammenschnitt: AHEC

Die Beteiligten sind ausschließlich durch digitale Kommunikation und Videokonferenzen verbunden, um die Visionen der Designer und Designerinnen zum Leben zu erwecken.

Benchmark wird sämtliche Produktionsdaten der einzelnen Entwürfe zusammentragen, um es AHEC zu ermöglichen, die Auswirkungen des Designs auf die ökologische Lebenszyklusanalyse (LCA) und die Ökobilanz der einzelnen Objekte zu visualisieren.

Nach ihrer Fertigstellung werden die finalen Entwürfe in diesem Herbst im Atrium des Design Museums in London ausgestellt, sobald das Museum wieder für das Publikum offen steht.

Zur Projektwebsite
Zur Website von AHEC
Zur Homepage von Benchmark Furniture
Zum Wettbewerb „German Design Award 2021“ auf www.md-mag.com

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