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Innenarchitektin Monika Lepel bei Ausstellung 'Frau Architekt' teil

Innenarchitektin Monika Lepel bei Ausstellung
Frau Architekt!

Die Kölner Innenarchitektin Monika Lepel ist eine von 21 ausgewählten Frauen aus dem Baugewerbe mit NRW-Bezug, deren Arbeit ab dem 12. August 2020 im Rahmen der Ausstellung „Frau Architekt. Seit über 100 Jahren: Frauen im Architekturberuf“ in Düsseldorf präsentiert wird.

Innenarchitektur ist oft nicht sichtbar – umso mehr freut sich die Innenarchitektin Monika Lepel, dass sie ausgewählt wurde: „Persönlich ist es für mich eine große Ehre, mit der eigenen Arbeit wahrgenommen zu werden, und es freut mich ganz besonders, dass die Innenarchitektur gewürdigt wird. Es besteht eine gesellschaftliche Dringlichkeit, neue Räume sinnvoll für ein Miteinander zu erschließen.“

Mehr Frauen in Führungspositionen

Monika Lepel ist dabei ein Aspekt besonders wichtig: „Ich erhoffe mir, dass mehr Frauen die Führung in kreativen und wirtschaftlichen Prozessen übernehmen.“

Deshalb brauchen Architektinnen mehr Sichtbarkeit und Teilhabe im Architekturberuf. Dort setzt die Ausstellung an. Sie zeigt berufliche Werdegänge sowie vorbildliche Bauten von Architektinnen und beschäftigt sich mit den aktuellen Positionen von 21 Frauen: Architektinnen, Stadtplanerinnen, Landschaftsarchitektinnen, Frauen aus der Froschung und dem Hochbau sowie Innenarchitektinnen aus NRW und veranschaulicht ihre Arbeit sowie ihre architektonische Haltung.

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Monika Lepel führt mit ihrem Mann Reinhard Lepel seit 1994 das Büro Lepel & Lepel Architektur Innenarchitektur in Köln. Portrait: B. Malik

Frauen im Architekturberuf

„Frau Architekt“ bildet den Rahmen für ein Begleitprogramm, das die Stellung, die Sichtbarkeit sowie die Teilhabe von Frauen im Architekturberuf diskutiert. Die Ausstellung wurde kuratiert von Baukultur Nordrhein-Westfalen und findet in Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum statt.

Monika Lepel präsentiert im Rahmen der Ausstellung als eine von drei vertetenen Innenarchitektinnen ihr Projekt der Neugestaltung des Altarraums der Evangelischen Lutherkirche Düsseldorf. Die Innenarchitektin ist eine der wenigen Frauen, die sich in ihrer Arbeit mit der Gestaltung christlicher Innenräume befasst: „Einen Sakralraum zu gestalten, ist etwas ganz Besonderes”, sagt Monika Lepel.

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Neugestaltung des Altarraums der Evangelischen Lutherkirche in Düsseldorf. Foto: Jens Kirchner

„Für mich ging es darum, etwas Ikonisches zu schaffen, in dem horizontal die Beziehung zu den Menschen und vertikal die Beziehung zu Gott zentral sind. Einen Raum, der Freiheit und Fokussierung zugleich ist! Der Glaube ist eines der Fundamente unseres Lebens, er ist so wichtig wie das Atmen.“

Zur Person

Monika Lepel führt mit ihrem Mann Reinhard Lepel seit 1994 das Büro Lepel & Lepel Architektur Innenarchitektur in Köln. An der Peter Behrens School of Architecture, Düsseldorf unterrichtete sie Grundlagen der Gestaltung. Zuvor war sie nach ihrer Ausbildung in Düsseldorf und Salzburg als leitende Innenarchitektin bei KSP Köln tätig.

Bei Lepel & Lepel arbeiten Architekten und Innenarchitekten gleichberechtigt und gleich stark – sowohl an jeweils spezifischen Projekten als auch gemeinsam – an Bauvorhaben. Kreative Raumkonzepte, die den digitalen Wandel in Unternehmen unterstützen, stehen dabei im Mittelpunkt. Das Büro der Zukunft ist ihr zentrales Thema, das sie regelmäßig in Vorträgen, Seminaren und Workshops vermittelt.

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„Einen Sakralraum zu gestalten, ist etwas ganz Besonderes”, sagt Monika Lepel. Foto: Jens Kirchner

Zur Ausstellung

Die Ausstellung in Düsseldorf setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Bereits 2017 konzipierte das Deutsche Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt die Ausstellung „Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren Frauen in der Architektur“.

Aus dieser umfangreichen Ausstellung präsentiert das Museum der Baukultur neun historische Architektinnen, deren Werdegänge und Tätigkeitsfelder charakteristisch für die Zeit vom späten Kaiserreich bis in die 1960er- und 1970er-Jahre sind.

Die ausgewählten Portraits sollen stellvertretend stehen für typische Werdegänge: Autodidaktinnen, erste Erfahrungen in familiären Unternehmen, erste Hochschulabsolventinnen, im Schatten bedeutender Männer, Lebenswege von jüdischen Architektinnen im Dritten Reich, Berufsbilder in der BRD und der DDR.

Architektinnen aus NRW

Ein zweiter vom Museum der Baukultur neu kuratierter und gestalteter Ausstellungsteil beschäftigt sich mit den aktuellen Arbeiten von Architektinnen aus NRW, also Frauen, die in einem in NRW beheimateten Büro oder an einer der NRW-Hochschulen arbeiten.

In diesem Ausstellungsteil sollen das vielfältige Bauen von Frauen in NRW sowie ihre individuelle architektonische Haltung im Fokus stehen. Mittlerweile sind Frauen in allen Bereichen und Typologien der Architektur tätig.

Darunter Sabine Keggenhoff, Bettina Kratz, Christine Wolf und Rebekka Junge, Anette Hillebrandt, Judith Kusch, Dörte Gatermann, Julia Bolles-Wilson.

Frau Architekt – Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architekturberuf

12. August bis 2. Oktober 2020

Museum der Baukultur

Ausstellungsort: Haus der Architekten, Zollhof 1, 40221 Düsseldorf

Zur Webseite des Museums

Webseite des Büros

Ein Interview mit der Innenarchitektin finden Sie hier

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