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Oskar Zięta, Architekt und Prozessdesigner, feiert 10-jähriges Jubiläum

Oskar Zięta Prozessdesign – Jubiläum und Ausstellung in Breslau
Aufgeblasen

Der Architekt und Prozessdesigner Oskar Zięta feiert in diesen Wochen mit Ausstellungen in Breslau, Paris und Hangzhou (China) das zehnjährige Bestehen seines Unternehmens Zieta Prozessdesign. Seine Entwürfe bewegen sich zwischen Alltagsgegenstand und Skulptur.

Alles begann mit einem ‚Plopp‘. Der aufgeblasene Hocker, das erste Produkt des polnischen Architekten und Designers Oskar Zięta, war ein Paradigmenwechsel für die Möbelindustrie. Der Hocker, mittlerweile ein Designklassiker, entsteht mithilfe der sogenannten Fidu-Technologie.

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Mit ‚Plopp‘ fing alles an. Foto: Maciej Lulko

Dialog zwischen Alt und Neu

Mit Ausstellungen im chinesischen Hangzhou, Paris und Breslau feiert das Team rund um Oskar Zięta das zehnjährige Bestehen. Die Ausstellung ‚Deformation of reflection – reflection of deformation‘ in Breslau präsentiert die neuesten Erkenntnisse des Architekten, der seine Fidu-Technologie weiter verfeinert und vorangetrieben hat, in einem unerwarteten räumlichen Kontext: Die barocken und klassizistischen Räume des Königspalastes in Breslau stellen einen kontrastreichen Rahmen für die glänzenden Skulpturen und kleineren Objekten dar.

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‚Tafla O‘. Foto: Laura Korzeniowska

Oskar Ziętas Werke im Kontrast

Es entsteht ein Dialog mit den historischen Ausstellungsstücken und man staunt, wie sehr Alt und Neu miteinander harmonieren. Es entstehen neue Sichtweisen auf Oskar Ziętas Werke und die Kunstwerke aus der Sammlung des Stadtmuseums von Breslau.

1000 Jahre versus 10 Jahre

Die Ausstellung fasst zehn Jahre der künstlerischen Tätigkeit von Oskar Zięta in Breslau zusammen. Mit dabei: die neuen großformatigen Realisierungen wie ‚Urban Crystals‘ oder ‚Aorta‘ sowie ein Spiegelsaal im dritten Stock des Königspalastes – mit kleineren, spiegelähnlichen Objekten.

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‚Tafla O‘ im Treppenhaus des Museums. Foto: Laura Korzeniowska

Verbindung zwischen den Epochen

Im Rahmen der Ausstellung ‚1000 Jahre Breslau‘, die drei Stockwerke des Museums umfasst, hat Oskar Zięta winzige Objekte in den Exponaten des Museums versteckt, die sich auf die Sammlung beziehen und eine Verbindung zwischen den Epochen herstellen.

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‚Kamyki‘. Foto: Maciej Lulko

Urban Crystals – Skulptur im städtischen Raum

Das wichtigste Objekt der Ausstellung ist eine Installation außerhalb des Königspalastes. ‚Urban Crystals‘ ist ein Projekt für den städtischen Raum des Times Square in New York, das die Lichter gelber Taxis und Neonwerbung reflektieren soll.

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‚Urban Crystals‘ ist ein Projekt für den städtischen Raum des Times Square in New York. Foto: Laura Korzeniowska

Die Präsentation in Breslau ist die Vorpremiere vor dem erwarteten amerikanischen Debüt. Die Skulptur ‚Urban Crystals‘ besteht aus drei Monolithen – majestätischen Formen, die an Wolkenkratzer oder religiöse Totems erinnern. Spiegel reflektieren den öffentlichen Raum: Gebäude, den Himmel und Bäume.

Nach der Vorpremiere in Breslau wird ‚Urban Crystals‘ auf dem Times Square ausgestellt, umgeben von blinkenden Neonlichtern, LED-Bildschirmen und schlanken Formen von Glasgebäuden.

Deformation of reflection – reflection of deformation

Bis zum 20. September 2020

Royal Palace of the City Museum of Wrocław

Kazimierza Wielkiego 35, 50–077 Wrocław, Polen

Hier geht’s zum Interview mit dem Architekten

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