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Heinz Bienefelds Werk

Häuser und Kirchen von Heinz Bienefeld
Antike radikal

Heinz Bienefelds Werk ist bestimmt durch zwei Bauaufgaben: Privathäuser und Kirchen. Seine Aktivität und Bekanntheit blieb dabei größtenteils auf das Rheinland beschränkt.

Vor allem im Rheinland schuf der aus Krefeld stammende Architekt Heinz Bienefeld (1926 –1995) während vier Jahrzehnten zahlreiche Sakralbauten sowie private Wohnhäuser. Eine Auswahl von realisierten aber auch nicht verwirklichten Projekten präsentiert die Ausstellung ‚Antike radikal. Häuser und Kirchen von Heinz Bienefeld‘ im Deutschen Architekturmuseum anhand von Plänen, Fotografien und Modellen.

Deutsches Architekturmuseum
Foto: Constantin Meyer, Köln

Eingeschränkte Bekanntheit

Bis heute ist Heinz Bienefeld vor allem der Architektenschaft ein Begriff – Berühmtheit erlangte er trotz seiner zahlreichen und in hoher Qualität realisierten Gebäude nie. Während seine religiösen Bauten teilweise auf Wettbewerbsgewinne zurückgehen, handelt es sich bei seinen Wohnhäusern ausschließlich um Direktaufträge. Bauherren kannten sich häufig untereinander und tauschten sich über ihre Erfahrungen mit dem Architekten aus.

Die Kooperationen sowohl mit der Kirche wie auch mit Privatleuten verlief nicht immer reibungslos. Er galt als unbeugsam in der Durchsetzung seiner Ideen und in der Ausführung seiner Entwürfe.

Deutsches Architekturmuseum
Foto: Simon Keckeisen

Von Beginn an wurde das Gebäude als Ganzes gedacht, von der städtebaulichen Setzung und der Raumfolge, über den Mauerwerksverband bis zum Türgriff. Dabei war jedes Bauteil, jedes Detail und jede Projektphase gleich wichtig. Nichts wurde dem Zufall überlassen – auch auf Änderungen, die sich im Entwurfs – oder erst im Bauprozess ergaben, wurde mit der Ernsthaftigkeit reagiert, als seien sie schon immer Bestandteil des Entwurfs gewesen.

Heinz Bienefeld
Foto: Constantin Meyer, Köln

Heinz Bienefeld und die Antike

Die römische Antike griff Heinz Bienefeld besonders in seinen frühen Bauten deutlich auf. Er bereiste Italien mehrfach und studierte Ausgrabungsstätten eingehend.

Heinz Bienefeld
Foto: Constantin Meyer, Köln

Gleichzeitig waren die Gebäude Bienefelds auf mehreren Ebenen mit ihrer Umgebung verhaftet: traditionelle, bisweilen fast archaische Formen sowie regionaltypische Baumaterialien verband er mit eben jenen Formen, Typologien und Proportionen der Antike und später auch mit Elementen der Moderne. Der Ziegel blieb auch in dieser späteren Phase das bestimmende Material, jedoch kombinierte Heinz Bienefeld diesen verstärkt mit Stahl und Glas.

Antike radikal. Häuser und Kirchen von Heinz Bienefeld

Bis 26. September 2021

Deutsches Architekturmuseum

Schaumainkai 43, 60596 Frankfurt am Main

www.dam-online.de

 

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