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Tourneebeginn der Temporären Kunsthalle Berlin

Alexander Kuckuk

Architekt Krischanitz ZT GmbH,
Wien/A,
Seit Oktober 2008 hat Berlin eine Kunsthalle, die den programmatischen Namen ‚Temporäre Kunsthalle Berlin‘ trägt. Zwei Jahre lang bespielt sie den Schlossplatz, einen der wichtigsten Plätze im Herzen der deutschen Hauptstadt, und geht danach auf Reisen, um im Ausland für Berlins Kunst zu werben. Statt ein Monument für die Ewigkeit zu bauen, entschied man sich für einen mobilen Container und schuf so einen außergewöhnlichen Erlebnisraum für die Kunst – an einem Ort, der die ideologische, politische und kulturelle Geschichte der letzten 150 Jahre kondensiert, und der sich in einer viel beachteten und kontrovers diskutierten Umbruchphase befindet. Das vom österreichischen Architekten Adolf Krischanitz entworfene Gebäude erstreckt sich auf einer Grundfläche von 20 x 56,25 m und hat eine Höhe von 11 Metern. Krischanitz‘ Kiste besteht aus 100 vorgefertigten Elementen aus Vollholz, ausgesteift mit Faserzementplatten, jeweils 2,50 m breit und 11 m hoch, die sich in kürzester Zeit auf dem Fundamentsockel aufrichten ließen. Sie birgt einen Ausstellungsraum von 600 m² sowie einen Buchladen und ein Café. Der Ausstellungsraum wird um die 1 680 m² große Fassadenfläche erweitert – damit wird der Bau selbst zum Kunstobjekt und erfährt eine enorme Präsenz im öffentlichen Raum. Vier Projekte für den Außen- und acht Ausstellungen im Innenraum sind geplant! Das erste Projekt für die Fassade von Gerwald Rockenschaub ist in enger Zusammenarbeit mit Krischanitz entstanden. Zwei weiße, kantige Formen überlappen die strahlend blaue Wandfläche und erinnern an Wolken, die über den Schlossplatz ziehen. Rockenschaub konstruiert seine digitalen Motive am Computer und hat mit seinem Entwurf ein starkes, einprägsames Logo geschaffen. Adolf Krischanitz gilt als Architekt, für den Abstraktion und Sinnlichkeit keine Widersprüche sind. Die Essenz seines Berliner Projekts liegt in der Spannung zwischen einfachen Materialien und einfacher Realisierung – galt es doch das Zeitlimit und das begrenzte Budget einzuhalten – und Perfektion in Bezug auf Proportionen, Gestaltungsprinzipien und Ausstattungsdetails. Auf die Detaillierung des Tragwerks legte Krischanitz beispielsweise großen Wert und ließ die Diagonalstäbe der Fachwerkträger je nach Zug- und Druckbelastung schlanker oder breiter ausführen. Darüber hinaus punktet das Interior mit eigens gefertigten Fliesen im Café, Türdrückern von FSB, Tara-Armaturen in den Sanitärbereichen und einem Beleuchtungskonzept, für das Zumtobel verantwortlich zeichnet. Bis zum 18. März zeigt die ‚Temporäre Kunsthalle Berlin‘ Arbeiten von Simon Starling. Der britische Konzept-Künstler erzählt Geschichten, die auf Vernetzungen zwischen Ideen, Orten, Dingen, kulturellen und historischen Gegebenheiten verweisen. Sollten Sie also demnächst in Berlin unterwegs sein, …
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