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Kunst und Kulinarik im Berliner Bötzow-Areal

Der Restaurateur

Tim Raue kocht ambitioniert. Sein Restaurant La Soupe Populaire hat der Spitzengastronom sogar selbst ausgestattet.

Text und Interview: Susanne Tamborini

Noch nie haben nach Meinung der Michelin-Kritiker so viele Lokale in Deutschland auf derart hohem Niveau gekocht. Noch nie befriedigte die Exzellenz am Herd so viele Stilrichtungen. Und noch nie sei es dabei so locker zugegangen. Kein Wunder, dass den frisch gekürten Sterneköchen im Herbst 2014 die Michelin-Kochjacke ausgerechnet im ‚La Soupe populaire by timraue‘ in Berlin übergestreift wurde. Das nunmehr dritte Restaurant des umtriebigen Berliner Spitzenkochs wurde innerhalb von gerade einmal einem Jahr zur ausgefallenen lukullischen Destination. Wozu die Location, das sogenannte Atelierhaus im Bötzow-Areal, das Ihre beitragen dürfte.
In der früheren Brauerei im Kiez vom Prenzlauer Berg ist man stolz auf den herben Charme des etwas abgeratzten Industriedenkmals und nobilitiert den baulichen “Rohzustand” als stilistische Attitude: viel Beton, unverputzte Ziegelwände und frei liegende Rohre. Für Tim Raue scheint dies derzeit genau der richtige Rahmen, um ein neuartiges Kreativkonzept zu erproben: Kunst meets Kulinarik. Neben ambitionierten Klassikern aus der typisch Berliner Küche wie den legendären Senfeiern kreiert der Meister thematisch inspirierte Speisefolgen eigens für die zeitgenössischen Künstler, die hier in lockerer Folge ausstellen. Aber nicht nur das. Auch die Ausstattung des Restaurants hat Tim Raue bestimmt. Ein Sternekoch als Innenarchitekt? Wir haben nachgefragt, worin die besondere Herausforderung bestand.

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