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Neustart gelungen

Interview mit Andreas Hörr, vormaliger Technischer Leiter des Echo Medienhauses
Neustart gelungen

Foto: Brigida Gonzalez
Andreas Hörr ist Projektleiter Fremdkundengeschäft bei der MRM Medienservice Rhein Main. Als vormaliger Technischer Leiter des Echo Medienhauses betreute er die Sanierung und Gestaltung der neuen Räume.

Mensch&Büro: Auf welchen Leitlinien basierte das Bürokonzept für die neuen Räumlichkeiten?
Andreas Hörr: Zu den wesentlichen Prinzipien zählte, die eigenständige Marke Echo Medien nach außen und innen sichtbar zu machen. Vor vier Jahren installierten wir „Echo Medien“ als unsere Dachmarke, unter der heute die in Südhessen positionierten Tageszeitungen herausgegeben werden.
Welche Botschaften wollen Sie mithilfe der neuen Räume transportieren?
Mit dem Umzug vollzogen wir den Start in eine neue Heimat für die Echo Medien. Bis zum Verkauf im Sommer 2015 an die Verlagsgruppe Rhein-Main aus Mainz war Echo Medien 70 Jahre lang ein inhabergeführtes Unternehmen. Nach außen wollen wir mit dem neuen Standort demonstrieren, dass wir auch zukünftig das unabhängige und regionale Medienunternehmen der Region sind. Durch die neu gestalteten Räume und die moderne Einrichtung mit neuen Möbeln zeigen wir unseren Mitarbeitern, dass wir daran arbeiten, dass die Zeitung ein Zukunft hat.
Seit dem Einzug sind ungefähr vier Monate vergangen. Sicher muss an einigen Stellen nachjustiert werden. Wo ist das notwendig?
Partiell haben wir Veränderungen vorgenommen. So werden die von den Decken hängenden Monitore im Desk-raum dort als zu groß empfunden. Das werden wir ändern. Die Be- und Entlüftung in der offenen Teeküche erweist sich als kritisch. Das werden wir mit einer verbesserten Steuerung der Klimatechnik lösen – Stichwort Unterdruck.
An wen können sich die Beschäftigten mit ihren Wünschen wenden?
Zunächst einmal können sich alle Mitarbeiter direkt an ihre jeweilige Führungskraft und die beiden Geschäftsführer vor Ort in Darmstadt wenden. Eine To-do-Liste hilft dem Gebäudemanagement, die Schwächen in der Ausrüstung des Gebäudes abzustellen. Darüber hinaus haben alle Mitarbeiter Zugriff auf den Helpdesk des Gebäudema-nagements und der IT-Technik. Somit lassen sich Reparaturen zeitnah erfassen und bearbeiten.
Ursprünglich waren 10 bis 15 Prozent Desksharing-Arbeitsplätze geplant. Warum wurde das nicht umgesetzt?
Wir stellten im Vorfeld fest, dass es zu unterschiedlichen Zeiten viele freie Arbeitsplätze geben wird. Deshalb wollten wir einen Teil nach dem Desksharing-Prinzip einrichten. Dass es dazu dann nicht kam, liegt an dem immer noch fest verankerten Denken „Besitzen ist stärker als teilen“. Ich sehe noch einen weiteren wichtigen Grund: 2014/15 verordnete sich Echo Medien eine tiefgreifende Sanierung mit parallel verlaufendem Stellenabbau. Das hinterließ Spuren. Wer einen eigenen, individuellen Arbeitsplatz besitzt, dem vermittle ich das Gefühl, dauerhaft dazu zu gehören. Das ist nicht zu unterschätzen.
Das Interview führte Gabriele Benitz.

Zur Person
Foto: Brigida Gonzalez
Andreas Hörr wurde 1961 in Stuttgart geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Drucker bei der Waiblinger Kreiszeitung und bildete sich zum „Drucktechniker“ weiter. 1996 wechselte er nach Darmstadt zum „Darmstädter Echo – Verlag und Druckerei“. Hörr übernahm verschiedene Aufgaben bei den Echo Medien, darunter Leiter Produktionsplanung und Steuerung, Leiter Vorstufe sowie Geschäftsführer Echo Druck&Service. Als Technischer Leiter Echo Medien, eine Servicegesellschaft der Echo Medien, war er für die Druckerei, Vorstufe, das Gebäudemanagement, Fuhrpark und Einkauf zuständig. Seit April 2016 ist er Projektleiter „Fremdkundengeschäft“ bei Medien-Service Rhein-Main.
Foto: Brigida Gonzalez
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