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Sebastian Cox

Designer, Möbeltischler, Ökologe
Sebastian Cox

Sebastian Cox ist ein gefragter Möbeldesigner, der sich dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben hat. Mit der Künstlerin Laura Ellen Bacon erprobte er eine andere Art der Holzbearbeitung – tastend und intuitiv. Ergebnis: Die Skulptur ‘Invisible Store of Happiness’.

Autorin Katharina Feuer

Es passte einfach: Die Bewunderung für die Arbeit des jeweils anderen und die Idee, erneut mit AHEC – die Handelsorganisation vertritt amerikanische Laubholzfirmen – im Rahmen der Clerkenwell Design Week zu kooperieren. Sebastian Cox schuf mit Laura Ellen Bacon aus amerikanischem Ahorn- und Kirschbaumholz eine drei Meter hohe Installation: Die ‘Invisible Store of Happiness’. Mehr als zwei Monate benötigten sie für den Entwurfsprozess. Denn entgegen ihrer Vorstellung, die Kooperation sei einfach – beide arbeiten ja mit Holz – erwiesen sich ihre Ansätze als doch sehr unterschiedlich. Laura flicht aus Weidenzweigen Kunstobjekte, Sebastian fertigt handgearbeitete Möbel aus Hartholz. Wie stellt man aber aus Hartholz scheinbar fließende Formen her? Unter Dampf. Mit Geduld, Biegen, Tasten, Fluchen sowie Experimentierfreude. Ein reicher Fundus an Erkenntnissen und viel ‘soul’ – dafür steht die Skulptur ‘Invisible Store of Happiness’.

Sebastian Cox Design ist meist schlicht, aber nicht trivial, es ist dezent, durchdacht und wertig verarbeitet. Es ärgert den jungen Designer, dass das wiederentdeckte Handwerk, als Luxusgut gehandelt, nur einer solventen Kundschaft zugänglich ist. Für künftige Projekte kann er sich eine serielle Produktion mit höheren Stückzahlen vorstellen, die allerdings nicht im Widerspruch zu seiner Auffassung der Nachhaltigkeit steht. Cox beschäftigte der bedachte Umgang mit Ressourcen bereits im Studium und sein Anspruch zur umfassenden regenerativen Produktion führte konsequenterweise zur Gründung seines eigenen Studios. Mittlerweile gehört er zu den bekanntesten Designern Großbritanniens und steht mit seinem Interesse für die Ökobilanz seiner Produkte längst nicht mehr allein da.


Sebastian Cox

Direkt im Anschluss an sein Studium des Möbeldesigns und Handwerk an der Lincoln-Universität gründete Sebastian Cox 2010 sein Londoner Studio. Der 1986 geborene Designer hat sich seither einen Namen in der Branche erarbeitet. Cox steht für Nachhaltigkeit und Materialeffizienz. Sein jüngstes Projekt: die ‘Sebastian Cox Kitchen’ für deVol.

Webseite des Designers

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A visit to the studio of Sebastian Cox

A devotee to workmanship

Sebastian Cox is a sought-after furniture designer committed to the sustainability theme. Together with artist Laura Ellen Bacon he tested a different kind of woodworking – gropingly and tentatively. The result is the ‘Invisible Store of Happiness’ sculpture.

Author: Katharina Feuer

It was a perfect match: they admire the other’s work, and they liked the idea to co-operate, in the scope of Clerkenwell Design Week, once again with AHEC, the trade organization that represents American hardwood companies. Sebastian Cox and Laura Ellen Bacon jointly created a three-metre high installation made of American maple and cherrywood – the ‘Invisible Store of Happiness’. The design process took them more than two months. Because , contrary to their idea that co-operation would be simple, seeing that both of them work with wood, their approaches turned out to be very different. Laura weaves art objects with willow twigs, and Sebastian makes handmade furniture of hardwood. But how do you make seemingly flowing shapes out of hardwood? Under steam. And with patience, bending, groping, swearing and pleasure in experimenting. The ‘Invisible Store of Happiness’ stands for a rich corpus of insights and a lot of ‘soul’.

Designs by Sebastian Cox are mostly simple, but not trivial. They are subtle, thought-through and processed with a high degree of workmanship. It annoys the young designer that rediscovered craftsmanship is traded like a luxury, only available to a solvent clientele. For future projects he can envisage serial production with larger quantities, which does not contradict, however, his perception of sustainability. Already when studying, Cox was concerned about the careful use of resources, and his demand for comprehensive regenerative production consequently led to the founding of his own studio. Now he is one of the most well-known designers of Great Britain, and by far not the only one who is interested in the ecological footprint of his products.

Immediately after graduating in furniture design and craftsmanship at Lincoln University, Sebastian Cox founded his own studio in London in 2010. Since then, the designer, born in 1986, has made a name of himself in the trade. Cox stands for sustainability and material efficiency. His latest project is the ‘Sebastian Cox Kitchen’ for deVol.

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