Sanierung zweier Wohnhäuser in Zürich

Hanfrose

Nicht immer muss das Alte dem Neuen weichen. In Zürich fand unter der Leitung von Architektin Salomé Wackernagel die Sanierung der Bäder und Küchen in zwei Wohnhäusern aus den 1938er Jahren statt. Die Mieter konnten während der Sanierung in ihren Wohnungen bleiben.

In einem zentralen Bezirk von Zürich liegen zwei Wohnhäuser, die Teil eines großen Bauprogramms in den späten 30iger Jahren gewesen sind. In den letzten Jahren wurden in Zürich viele Gebäude dieser Epoche abgerissen, um Platz für höhere und luxuriösere Gebäude zu schaffen. Auch, weil diese einfachen Beispiele der modernistischen Architektur nicht als historisches Erbe wahrgenommen weuden.

Erstmalig seit Erbauung im Jahr 1938 wurden die Nasszellen der Wohnhäuser Hanfrose 3-5 vollständig renoviert. Dabei entschied man sich, den originalen Charakter der Häuser nicht zu ignorieren, sondern zu betonen. Die Bewohner schätzen die 1-, 2,5– und 3-Zimmer Wohnungen der Häuser immer noch sehr. Außerdem sind die Wohneinheiten für Zürich besonders preiswert.

Die Mieter konnten während den Bauarbeiten in ihren Wohnungen bleiben. Der qualitative Umbau spielt mit den gestalterischen Leitlinien der Moderne – geometrische Komposition, originale Elemente und farbige Zusammensetzungen – und schafft ein farbfrohes und zeitloses Design, das den Wert der Originalkonstruktion erhöht.

www.salomewackernagel.eu

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Fakten

Projekt: Sanierung Wohnhäuser

Standort: Hanfrose 3 – 5, Zürich, Schweiz

Daten: Bau 1938 – Renovierung 2018

Gestalterische Leitung: Salomé Wackernagel

Projektteam: Stefan Ganz, Ganz Installationen, AG MK Bauleitungen Miniti GmbH Loosli, Küchen AG Arte della Casa Bautechnik GmbH

Fotos: Philipp Obkircher