Großstrukturen
Schwieriges Erbe – Betonkolosse aus der Nachkriegszeit

Großstrukturen

Betonkolosse aus der Nachkriegszeit prägen das Gesicht vieler Städte. Das Buch ‚Der Glaube an das große‘ stellt erstmals systematisch den Theoriediskurs um Großstrukturen der 1960er und 1970er Jahre dar.

Der Glaube an das Große

Sonja Hnilica

Großstrukturen sind ein markantes architektonisches Erbe der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und waren stets sehr umstritten. An Komplexen wie der Ruhruniversität Bochum oder dem Nordwestzentrum Frankfurt scheiden sich bis heute die Geister. Doch ist der Glaube an das Große ein konstituierendes Element in der Architektur moderner Gesellschaften. Krankenhäuser, Großwohnsiedlungen, Einkaufszentren, Hochschulen für Tausende von Studierenden oder Konferenzzentren auf der ganzen Welt zeugen als typische Bauaufgaben davon. Die Bauten wurden groß wie ganze Städte und sollten dabei so effizient wie Maschinen funktionieren. Dieses Buch stellt erstmals systematisch den Theoriediskurs um Großstrukturen dar. Es eröffnet neue Perspektiven für den Umgang mit den ererbten Riesen und zeigt eindrucksvoll auf, wie aktuell Debatten um das Bauen im großen Maßstab auch heute sind.

Park Books

264 Seiten

274 Abbildungen

48,00 Euro

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